Sport während Corona – die Gewinner und Verlierer der Pandemie

Sport während Corona - nur was für Profis? (Foto: Unsplash)

Der Sport während Corona hat sich drastisch verändert. Wir klären auf, welche Sportarten als Verlierer und Gewinner hervorgehen.Während Profisportler um den Globus jetten, stehen kleine Vereine stehen vor dem Ruin. Während Fitness-Studios geschlossen sind, boomt das Thema Home-Workout. Während die Sportarten in der Halle verboten sind, gibt es so viele Läufer, Radfahrer und Walker wie noch nie. Wir decken auf, wie sich der Sport während Corona verändert hat.

Indoor war out

Da die Abstands- und Kontakt-Regeln für Sportarten draußen deutlich lockerer waren, traf es die klassischen Indoor-Sportarten am heftigsten. An Teamsport wie Handball, Volleyball oder Basketball war überhaupt nicht zu denken. Auch Tischtennis oder Badminton gehören deutlich zu den Verlierern der Pandemie. Von den Fitness-Studios und anderen Sportstätten ganz zu schweigen, die unter der fehlenden Kundschaft heftig zu kämpfen haben.

Home-Training – der neue Sport während Corona

Aufgrund der Regularien und dem ungemütlich kalten Wetter der Wintermonate verlagerte sich auch der Sport in die heimischen vier Wände. Die Klick-Zahlen für Home-Workouts schossen durch die Decke. Schnell über Laptop oder Smart-TV ein passendes Video aufgerufen, schon geht es los. Ob Ganzkörper-Workout, Zirkeltraining oder Zumba – das Internet ist voll mit den Trainingsvideos für zu Hause. Aber auch Heim-Training-Geräte ohne springende, singende und motivierende Animateur*innen aus dem Display fanden regen Zuwachs.

Zu den Gewinnern gehört auch das Laufen. Unter den harten Lock-Down-Regeln war es einige der wenigen erlaubten Sportarten, was die Zahlen der Läufer in die Höhe getrieben hat. Außerdem ist es sehr simpel: Schuhe an und es kann sofort und überall direkt losgehen. Die etwas ruhigeren Varianten der Fortbewegung auf zwei Beinen wie Nordic-Walking, Power-Walking, Wandern oder Spazieren gehen waren willkommene Abwechslungen zum tristen Home-Office-Alltag.

 

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Sport während Corona: am besten draußen

Da verwundert es nicht, dass auch die Sportart Golf boomt. Der Deutsche Golfverband führte Ende 2020 so viele Mitglieder wie noch nie zuvor auf. Golf wird immer draußen, in Kleingruppen und mit einer Menge Abstand zueinander gespielt. Für die Corona-Regeln demnach wie gemacht, sodass bis auf wenige kurze Ausnahmen das Golfspiel in Deutschland gestattet war.

Termine beim Radhändler waren seltener als Impftermine und die Wände der großen Sportartikelhersteller, wo sich sonst die Fahrräder zu Dutzenden türmen, waren leer geräumt. Wer noch ein Fahrrad ergatten konnte, freut sich jetzt über die neue Form der Mobilität und die Möglichkeiten, die Natur zu genießen.

Ausblick in die Zukunft

Mit den sinkenden Inzidenzen, aktiven Corona-Fällen und den zunehmenden Temperaturen sowie Impfungen wird der Ruf nach Lockerungen im Sport immer lauter. Die erlaubten Gruppengrößen werden angehoben, mehr und mehr Sportstätten dürfen öffnen und es kehrt langsam wieder Normalität ein. Was uns die Krise im Sport jedoch gezeigt hat: Die Menschen sehnten sich nach Bewegung im Freien – in der Natur.

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